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Path of Money, 2009

Video, Performance und Regie: Daniel Aschwanden & Peter Stamer /
Raum: Veronika Barnas, Paul Horn / Licht: Yosi Wanunu /
Dramaturgische Begleitung: Silke Bake / An den Woks: Xu Jie /
Beratung Funding: Stephanie Leonhardt / Projektmanagement: dasschaufenster

Tanzquartier Wien, Halle G, 10.-12. Dez. 2009, 20:00 Uhr

Im Juni 2009 haben die Performer Daniel Aschwanden und Peter Stamer zwei
chinesische Banknoten auf ihrem Weg durch Chinas Provinzen begleitet. Als
sichtbare 'Agenten' zeichneten sie ihren Umlauf und die Begegnung mit den
temporären Besitzern auf. Durch die Wanderung des Geldes von einer Hand in die
nächste tauchten sie in den Alltag von mehr als 40 Menschen mit all ihren
Hoffnungen und Ängsten im zeitgenössischen China ein. Die Jagd nach dem
'Renminbi' (chinesisch für 'Geld des Volkes') erstreckte sich über 4.000 Kilometer
hinein in individuelle Geschichten und Wertvorstellungen. Dabei fragten sie sich:
Wo - und noch viel wichtiger - wer ist eigentlich das Volk, das dieses 'Geld des
Volkes' ausgibt?

In der Wiener Version von THE PATH OF MONEY führen Aschwanden & Stamer das
Publikum in einen Kommunikationsraum und tischen auf - ein mehrgängiges
Menü aus Essen, Erlebnissen und Erzählungen. Hartgesottenes und
Weichgekochtes aus der chinesischen Mikro- und Makroökonomie für globalisierte
Gourmets - und solche, die es werden wollen.