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Publikation

"unORTnung. Eine Ausstellungsreihe in Wien"

Präsentation: 18. November 2011, 20 Uhr
              Cafe Weidinger
              Lerchenfeldergürtel 1
              1160 Wien (U6 Burggasse)
              Präsenationspreis des Buches: 10 €

www.schlebruegge.com

Mit Beträgen von: Elke Krasny, Erik Meinharter, Michael Obrist, Georg Schöllhammer und Franz Thalmair.

Dt./Engl., 284 S., zahlreiche farbige Abbildungen, 13,8 x 19 cm, Softcover

ISBN 978-3-902833-10-5

€ 19,80 [A]
€ 19,30 [D]

"unORTnung" hieß eine Serie von 6 Ausstellungen in Wien, mit denen verlassene, stadthistorisch gleichwohl signifikante Gebäude besetzt wurden. Das brachliegende Potential der Räume und ihrer Geschichte wurde in Schwärmen künstlerischer Interventionen wiederbelebt, die sich bietenden Möglichkeiten einer ephemeren, kritischen, selbstreflexiven Nutzung orientierten sich an einem sehr aktuellen Verständnis von Kunst: preiswert,vernetzt, ortsbezogen, JETZT, niederschwellig und ein Fest.

"unORTnug" was a series of six exhibtions in Vienna in which abandoned, historical and/or significant
buildings were occupied. The potential of the inactive spaces and their histories, were revitalized by
the flocks of artists interventions, creating new opportunities for an ephemeral, critical, self-reflective
usage oriented on a very contemporary understanding of art: reasonably priced, networked, site-specific,
NOW, subversive and festive.

Produziert mit Unterstüzung von:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Holding und dem Bezirk Donaustadt

Nur selten kann in Wien in einem experimentellen Setting mit ungewöhnlichen Räumen auf Zeit interagiert werden. Diese Chance eröffnete die Ausstellungsreihe »unORTnung « (2007–10), 2007 initiiert von Veronika Barnaš und Andrea Maria Krenn (I–IV). Das Projekt verschrieb sich der temporären Besetzung leer stehender Räumlichkeiten in Wien zur Bespielung durch ortsspezifische künstlerische Interventionen.
Es wurde orts-und zeitspezifisch ausgewählt und eingeladen. Der Begriff der »site-specificity« ist vielschichtig und kann von der Reaktion auf einen physischen Ort bis zu einer spezifisch behandelten Frage reichen.
In diesem erweiterten Sinn des Ortsspezifischen sind die insgesamt über 160 künstlerischen Positionen, die mit den sechs Orten interagierten, auf mehrfacher Ebene als ortsspezifisch zu lesen, räumlich wie thematisch.

Die Publikation »unORTnung. Eine Ausstellungsreihe in Wien.« dokumentiert einerseits diese spezifische Arbeitsweise, andererseits durchleuchtet sie kritisch die Hintergründe und Auswirkungen der Strategie auf die Kunstproduktion und Stadtentwicklung. KünstlerInnen aus allen Disziplinen waren eingeladen, sich mit den jeweiligen Räumlichkeiten, ihrer Historie und Funktion, aber auch mit dem urbanen Umfeld der unORTe inhaltlich und räumlich auseinanderzusetzen, interdisziplinäre Projekte speziell für die jeweiligen Situationen zu entwickeln und so bis dato »verschlossene« Orte der Stadt zu öffnen, zu erobern und neu zu besetzen.
Die Projekte »unORTnung I–VI« fanden in einem ehemaligen Wohnzimmer in der Kaiserstraße, einer ungenützten Fabrikhalle in der Goldschlagstraße, einem verlassenen Markt (Genochmarkt), einem leer stehenden Terrassencafé auf der Copa Cagrana, einem ehemaligen Industriegebäude in Favoriten (Ankerbrotfabrik), sowie zuletzt im ehemaligen Kartographischen Institut im 8. Bezirk statt.
Die Publikation enthält Beiträge von Elke Krasny, Erik Meinharter, Michael Obrist, Georg Schöllhammer
und Franz Thalmair.